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© Noortje Palmers

Suchhinweise

Auf dieser Seite finden Sie nur Websites, die über eine deutschsprachige Version verfügen. Die englischsprachige Seite enthält weitere Referenzen.

Recherche-Tipps

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die eigene Familiengeschichte zu erforschen. Dabei ist es wichtig zu wissen, dass nicht alle historischen Quellen erhalten geblieben sind. So sind beispielsweise die Archive der Reederei Red Star Line, einschließlich der Passagierlisten der Menschen, die von Antwerpen nach Amerika reisten, verloren gegangen.

Auch wenn Sie mehr über die jüngere Migration nach Belgien erfahren möchten, geben wir Ihnen Tipps für die Suche innerhalb der Familie oder sogar über die Grenzen hinweg. Bitte beachten Sie dabei, dass staatliche Archive mit personenbezogenen Daten oft erst 100 Jahre nach dem Entstehungsdatum frei zugänglich sind.

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Quellen im Museum und online

Auf dem Upper Deck im ersten Stock des Museums stehen den Besuchern mehrere Recherche-Computer zur Verfügung. Dort bieten wir Zugang zu vier wichtigen historischen Quellen an, die Ihnen bei Ihrer Suche helfen können. Diese Quellen können auch von zu Hause aus eingesehen werden, aber im Red Star Line Museum erhalten Sie für einige dieser Quellen einen vollständigen und kostenlosen Zugang.

Online-Handbücher

Das Generalstaatsarchiv (ARA) bewahrt de individuellen Fremdenakten von Personen auf, die zwischen 1836 und 1959 nach Belgien kamen. Je nach Datierung und Verwandtschaftsgrad mit der betreffenden Person ist die Akte nur nach schriftlicher Genehmigung zugänglich.

Hier is de Duitse vertaling van de offline bronnen en de zoektips:

Offline-Quellen

Auch lokale Stadt- und Gemeindearchive können relevante Informationen enthalten, wie zum Beispiel Bevölkerungsregister, Aufenthaltsdokumente oder Wohnadressen. Für ältere Generationen können zudem Kirchenbücher (Taufe, Trauung, Sterbefälle) eine interessante Quelle sein.

Recherche-Tipps

  • Seien Sie kreativ: Schreiben Sie den Namen der gesuchten Person auf so viele Arten wie möglich. Die amerikanischen Beamten in den Ankunftshäfen waren mit ausländischen Namen oft nicht vertraut und unterliefen häufig Schreibfehler. Zudem nahmen viele Menschen in Amerika einen anderen Namen an; sowohl der Vor- als auch der Nachname konnten sich ändern. Aus „Frans“ wurde zum Beispiel oft „Frank“, aus „Van den Broeck“ wurde „Vandenbroeck“ und so weiter.
  • Suche nach weiblichen Familienmitgliedern: Wenn Sie nach einer weiblichen Verwandten suchen, suchen Sie sowohl nach ihrem Geburtsnamen als auch nach dem Namen ihres Ehemanns. Wenn eine ganze Familie nach Amerika auswanderte, erhielt die Frau meist den Nachnamen ihres Mannes, obwohl dies in Belgien nicht üblich war. Auf den Passagierlisten stehen Personen, die zusammen gereist sind, meist beieinander.
  • Seien Sie spezifisch: Verwenden Sie so viele detaillierte Informationen wie möglich. Wenn Sie ein Geburtsjahr kennen, fügen Sie dieses Ihrer Suche hinzu. Rechnen Sie jedoch eine gewisse Toleranz ein, da Geburtsjahre nicht immer korrekt notiert wurden.
  • Suchen Sie nach Spitznamen: Ziehen Sie in Betracht, auch nach bekannten Spitznamen oder Koseformen zu suchen.
  • Nutzen Sie Forschungspublikationen: Lesen Sie wissenschaftliche Veröffentlichungen über den Zeitraum, in dem Ihre Vorfahren emigrierten. Oft finden Sie im Quellenverzeichnis Hinweise auf Archivmaterial, das in einem lokalen Archiv zugänglich ist.
  • Suchen Sie das Gespräch: Trauen Sie sich, Familienmitglieder oder Nahestehende zu befragen, die vielleicht mehr über die Migration Ihrer Vorfahren wissen. Wenn Sie nicht genau wissen, welche Fragen wichtig sind, oder wenn Sie Interviews aufnehmen möchten, schauen Sie sich die Schulungsangebote zur Oral History auf der Website von FARO (flämische Kontaktstelle für kulturelles Erbe) an.

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